Stambul Geschichten zwischen Sultanat und Republik Titel Bühne

Das Buch Stambul – Geschichten zwischen Sultanat und Republik enthält 15 Kurzgeschichten, die nur auf den ersten Blick nicht miteinander verbunden sind. Bei genauerer Betrachtung ergibt sich durch die Sammlung ein aufschlussreiches Bild. Es erzählt von der Stadt am Bosporus und ihrer Bewohner gegen Ende des Osmanischen Reiches. 

Buchcover des Buches Stambul von Navid Linnemann

Klappentext

Während ein Barbier für den Widerstand kämpft, sorgt sich der Imam einer kleinen Gemeinde um deren Zukunft. Ein Fotograf betrachtet die Stadt durch die Linse seiner Kamera, als ein Reisender seiner großen Liebe auf der Spur ist. 

Zu einer Zeit der großen Umbrüche und Kriege führt dieses Buch in fünfzehn Kurzgeschichten in den Alltag der Metropole am Bosporus. Mögen manche Geschichten auch frei erfunden sein, so basieren andere auf wahren Begebenheiten. Während das politische Geschehen oft Thema ist, liegt der Fokus auf den Bewohnern der Stadt selbst. Durch ihre Augen erleben wir die Veränderungen jener Zeit. Wir dürfen sie begleiten, wenn sie für einen Umbruch streiten, mit aller Kraft das Bestehende erhalten wollen oder einfach nur ihren täglichen Kampf ums Überleben führen. 

Denn in Stambul – so heißt es – treffen sich Mensch und Magie, Religion und Politik, Wahrheit und Fiktion.


Buchdetails

Seitenzahl: 180 Seiten
Format:
  Taschenbuch /  eBook
Verlag:
 BoD
Erschienen am:
 10.12.2018
ISBN-13:
 978-3748116462

Stambul – Geschichten zwischen Sultanat und Republik ist in Deutschland nahezu überall als Taschenbuch für 9,99 € und als eBook (kindle, ePUB) für 4,99 € erhältlich. In Österreich und der Schweiz ist das Buch ebenfalls erhältlich, hier können die Preise jedoch abweichen.  Stambul kann mittels ISBN überall im stationären Buchhandel bestellt werden, sowie bei den gängigen Online-Händlern. In der Türkei ist das Buch im  Türk-Alman Kitabevi erhältlich, bzw. kann dort auch online bestellt werden.  

„Linnemann führt den Leser kaleidoskopartig durch ein Stück verblasster Weltgeschichte. Präzise, mit Liebe zum Detail und handwerklich gelungen beschreibt der Autor den Schmelztiegel am Bosporus zur Zeit großer Umbrüche im Europa des vergangenen Jahrhunderts. Dieses fast traumhaft verblasste Eintauchen in die Kurzgeschichten wird durch bedacht ausgewählte, zeitgenössische Fotografien begleitet.Geschichte wird lebendig, wenn sie personifiziert wird, wenn Figuren beiläufig historisches erleben.

So schafft es Linnemann, einen Bogen über das Jahrhundert hinweg aus dem Jetzt ins Historische zu spannen und den Leser – auch mithilfe wundervoller Schwarz-weiß-Bilder – Zeuge von lebendiger Geschichte werden zu lassen. Das, was uns alle vereint, ist die gemeinsame Zeit, in der wir leben. Ob wir es wollen oder nicht, in 100 Jahren 2120 wird keiner von uns mehr da sein, aber ich hoffe, dass ein zukünftiger Linnemann uns dann auch Leben einhaucht und in Erinnerung ruft, wie es der Autor mit seinen zum Teil fiktiven und zum Teil realen Figuren in seinem wundervollen Werk geschafft hat.“